So bringst du eine Mac-Bildschirmaufnahme ins vertikale oder quadratische Format und schneidest Überflüssiges weg

Dieselbe Aufnahme braucht oft drei Formen: Querformat für eine Website, vertikal für Kurzvideo-Feeds, quadratisch für einen Social-Media-Beitrag. In ScreenFlowy entscheidest du erst nach der Aufnahme. Wähle ein Format, und die Aufnahme wird eingepasst und zentriert, nie verzerrt; der Hintergrund füllt den Rest, und deine Webcam rückt an eine passende Stelle. Alles, was du lieber nicht zeigen möchtest, etwa die Menüleiste oder das Dock, schneidest du weg, indem du an einer Kante ziehst.

Aktualisiert am 9. Oktober 2026

Wähle über dem Editor ein Format, und Hintergrund, Aufnahme und Webcam ordnen sich von selbst neu an.

Schritt für Schritt

  1. Wie gewohnt aufnehmen

    Klick auf Bildschirm, Fenster oder Bereich, wähle aus, was du aufnehmen willst, und klick auf Aufnahme starten. Das Format musst du nicht vorher festlegen: Du kannst es im Editor jederzeit ändern.

  2. Format wählen

    Öffne in der Symbolleiste über der Vorschau des Editors das Menü für das Seitenverhältnis und wähle Querformat (16:9), Vertikal (9:16), Quadrat (1:1), Klassisch (4:3), Hochformat (3:4) oder Porträt (4:5); Automatisch übernimmt die Proportionen der Aufnahme. Umstellen kannst du das Format auch unten im Werkzeug Hintergrund unter Seitenverhältnis.

  3. Sehen, wie sich das Bild neu anordnet

    Die Aufnahme wird vollständig in die Leinwand eingepasst und zentriert: Nichts wird verzerrt und nichts abgeschnitten. Der Hintergrund füllt den verbleibenden Platz, und die Webcam bekommt eine neue Position auf der Leinwand, ihre Größe passt sich an. Ein Format gilt für die gesamte Aufnahme, und du kannst jederzeit wieder zurückwechseln.

  4. Wegschneiden, was du nicht brauchst

    Klick in der Symbolleiste auf Zuschneiden, um das Fenster Video zuschneiden zu öffnen. Zieh an den Griffen an den Ecken und Kanten, um den Bereich festzulegen, oder zieh in seinem Inneren, um ihn zu verschieben; die Größe des zugeschnittenen Bildes in Pixeln steht oben.

    Soll das Seitenverhältnis fest bleiben, wähle 16:9, 1:1, 4:3 oder 9:16, und es bleibt beim Ziehen erhalten; mit Benutzerdefiniert ziehst du frei. Klick auf Anwenden (oder drück die Eingabetaste), um den Zuschnitt abzuschließen, oder auf Zurücksetzen, um wieder das ganze Bild zu sehen.

  5. Exportieren

    Die Auflösung, die du beim Export wählst, bezieht sich auf die kürzere Seite: Bei 1080p wird ein vertikales Video 1080×1920 groß und ein quadratisches 1080×1080; bei 4K misst ein vertikales Video 2160×3840, der Wechsel ins vertikale Format kostet also keine Schärfe. Original zeigt direkt im Menü die genaue Pixelgröße, mit der exportiert wird.

Zuschneiden und Seitenverhältnis: Was ist der Unterschied?

Beim Zuschneiden legst du fest, welcher Teil der Aufnahme bleibt. Es gilt nur für die Bildschirmaufnahme und lässt die Webcam unberührt. Das Seitenverhältnis bestimmt die Form des fertigen Videos, und das zugeschnittene Bild wird dann vollständig in diese Leinwand eingepasst.

Schneide zuerst zu und wähle dann das Format, so füllt das Bild den Rahmen besser aus: Schneidest du etwa ein schmales Fenster aus dem Bildschirm heraus, sitzt es in einem vertikalen Rahmen ohne große leere Ränder.

Kamerafahrten und Cursor funktionieren weiter

Auch nach dem Zuschneiden zoomt die Kamera weiterhin auf die Stelle, auf die du geklickt hast. Wandert der Cursor aus dem zugeschnittenen Bereich, werden Cursor und Klickeffekte vorübergehend ausgeblendet, und der Editor meldet Cursor außerhalb des Zuschnittbereichs.

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